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	<description>Hundetraining &#38; Verhaltenstherapie</description>
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		<title>NEU: Antijagd-Training mit Ariane Ullrich am 29.+30.09.2012</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 08:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich freue mich sehr, dass Ariane Ullrich dieses Jahr wieder zu uns in die Nordheide kommt!
Weiter Informationen finden Sie unter der Rubrik Seminarangebot.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich sehr, dass Ariane Ullrich dieses Jahr wieder zu uns in die Nordheide kommt!</p>
<p>Weiter Informationen finden Sie unter der Rubrik Seminarangebot.</p>
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		<title>Info: Neues Hundegesetz für Niedersachsen</title>
		<link>http://www.klaeffpunkt.de/2011/06/17/info-neues-hundegesetz-fur-niedersachsen/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 07:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 01. Juli 2011 tritt das neue Hundegesetz für Niedersachsen in Kraft.
Hundehalter sind verpflichtet, ihre &#8220;Hunde so zu halten und zu führen, dass von ihnen keine 		Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgehen&#8221;.
Folgendes ist für Sie als Hundehalter wichtig:

Ein Hund, der älter als sechs Monate ist, ist durch ein 		elektronisches Kennzeichen (Chip) mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 01. Juli 2011 tritt das neue Hundegesetz für Niedersachsen in Kraft.</p>
<p>Hundehalter sind verpflichtet, ihre &#8220;Hunde so zu halten und zu führen, dass von ihnen keine 		Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgehen&#8221;.</p>
<p>Folgendes ist für Sie als Hundehalter wichtig:</p>
<ul>
<li>Ein Hund, der älter als sechs Monate ist, ist durch ein 		<strong>elektronisches Kennzeichen (Chip)</strong> mit einer Kennnummer zu kennzeichnen. Dies gilt ab <strong>01. Juli 2011</strong>.</li>
<li>Ab <strong>1. Juli 2011</strong> müssen Hundehalter den Abschluss einer <strong>Hunde-Haftpflichtversicherung</strong> nachweisen.</li>
<li>Ab <strong>1. Juli 2013</strong> müssen alle Hundebesitzer in Niedersachsen einen   Sachkunde-Nachweis, den sogenannten <strong>Hundeführerschein</strong>, vorlegen. Er wird  durch eine Prüfung erworben, die anerkannte Vereine,  Hundeschulen und  Hundetrainer abnehmen. Ausgenommen von der Regelung  sind Jäger und  Tierärzte. Wer schon mindestens zwei Jahre einen Hund  gehalten hat und  das über die Hundesteuer nachweisen kann, ist auch von  der Regelung  befreit.</li>
</ul>
<p>Quellen:</p>
<p>http://www.recht-niedersachsen.de/21011/nhundg.htm</p>
<p>http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/hundegesetz117.html</p>
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		<title>Kastration: Pro und Kontra</title>
		<link>http://www.klaeffpunkt.de/2011/03/14/kastration-pro-und-kontra-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 14:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine pauschale Antwort auf die Frage &#8220;Kastration ja oder nein?&#8221; kann es nicht geben.
In jedem Einzelfall sollte man sich vor einer Entscheidung gut informieren, weshalb ich Ihnen hier aufzeigen möchte, was Wissenschaftler über Chancen und Risiken der Kastration wissen.
Ganz unten finden Sie auch noch den Link zu einem Interview mit Prof. Dr. Axel Wehrend zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine pauschale Antwort auf die Frage &#8220;Kastration ja oder nein?&#8221; kann es nicht geben.<br />
In jedem Einzelfall sollte man sich vor einer Entscheidung gut informieren, weshalb ich Ihnen hier aufzeigen möchte, was Wissenschaftler über Chancen und Risiken der Kastration wissen.</p>
<p>Ganz unten finden Sie auch noch den Link zu einem Interview mit Prof. Dr. Axel Wehrend zum Thema Pro und Contra Kastration als Krebsprophylaxe bei Hündinnen.</p>
<h2><strong>Frühkastration:</strong></h2>
<p>Viele Tierärzte und Hundetrainer raten heute zur Frühkastration vor dem Höhepunkt der Pubertät, damit geschlechtsspezifische Verhaltensweisen erst gar nicht erlernt werden.<br />
Der Slogan „Sexualhormone weg, Pubertät weg, Probleme weg“ ist zu einfach, um wahr sein zu können. Eine ordentliche Beziehung zwischen Hund und Halter entsteht durch viele gemeinsame Erfahrungen, eine Kastration steht dieser eher störend entgegen.</p>
<p>Dr. Udo Gansloßer, Privatdozent für Zoologie an der Universität Greifswald, hält nichts davon, Hunde vor dem Höhepunkt der Pubertät kastrieren zu lassen: „In dieser Zeit eine ganz wichtige Komponente des Hormonhaushalts aus dem Hund herauszunehmen, kann in der Regel nur zu Chaos führen. Die Erfahrungen der Hundehalter und Hundetrainer zeigen, dass wir dabei überwiegend Kindsköpfe bekommen, Hunde, die keinen Ernst des Lebens und damit auch keine sinnvolle weitere planbare Ausbildungs- und Erziehungsmöglichkeit mehr haben.“</p>
<p>Aussagekräftige Studien zu den Auswirkungen der Frühkastration auf das Verhalten gibt es jedoch leider nicht.</p>
<h3><strong>Körperliche Nebenwirkungen der Frühkastration können sein:</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Wachstumsstörungen oder -verzögerungen</strong>: Durch den Hormonschub in der Pubertät wird das Längenwachstum der langen Röhrenknochen abgeschlossen. Befinden sich die entsprechenden Hormone in einem frühen Entwicklungsstadium in zu geringer Menge im Stoffwechsel, kann es, je nach Rasse, zu Größenwachstum oder Kümmerwachstum kommen.</li>
</ul>
<ul>
<li> <strong>Anfälligkeit für Skeletterkrankungen</strong>: Durch den Mangel des Sexualhormons Testosteron werden beim Rüden die Muskeln schwächer ausgebildet. Infolgedessen wird das Bindegewebe stärker beansprucht, was die Anfälligkeit für Erkrankungen des Bewegungsapparates erhöhen kann. Bei Hündinnen kann es (auch bei Kastration nach der Pubertät) zu Mineralstoffwechselstörungen bis hin zu Knochenveränderungen kommen. Einer Studie zufolge erkranken kastrierte Hunde beiderlei Geschlechts häufiger an Knochenkrebs als unkastrierte, wobei das Erkrankungsrisiko aber sehr gering ist.</li>
</ul>
<h2><strong>Kastration als Prophylaxe</strong></h2>
<p>Häufig wird geraten, Hündinnen vor der ersten Läufigkeit kastrieren zu lassen, um Gesäugetumoren vorzubeugen.<br />
Unterschiedlichen Studien zufolge erkranken – je nach Alter und Rasse – zwischen 2 von 1.000 und 2 von 100 Hündinnen an solchen Mammatumoren. Etwa die Hälfte der Tumore sind bösartig, 75 Prozent der Hündinnen überleben nach einer Operation.<br />
Je früher ein Mammatumor erkannt wird, desto besser. Deshalb sollte das Gesäuge wöchentlich auf Knoten untersucht werden, auch bei kastrierten Hündinnen.</p>
<p>Wird vor der ersten Läufigkeit kastriert, sinkt das eh schon geringe Erkrankungsrisiko verschiedenen Studien zufolge gegen Null. Ist dies ein Argument für die Kastration? Dr. Axel Wehrend von der veterinärmedizinischen Universität Gießen gibt zu bedenken: „Im Gegensatz zur präpubertären Kastration ist der Ansatz, über die Ernährung eine Prävention zu betreiben, weder in der veterinärmedizinischen noch in der von Hundehaltern geführten Diskussion zu diesem Thema zu hören. Dies erstaunt, da im Gegensatz zur Kastration keine unerwünschten Effekte wie Harninkontinenz und Unterentwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale zu erwarten sind.“ </p>
<p>Wehrend und anderen Autoren zufolge haben eine Reihe von Studien nachgewiesen, dass eine fett- und eiweißreiche Ernährung beziehungsweise Übergewicht im ersten Lebensjahr zur Bildung von Mammatumoren führen.</p>
<p>Werden einer Hündin bei der Kastration nicht nur Eierstöcke, sondern auch die Gebärmutter entfernt, kann sich die Gebärmutter nicht mehr entzünden.<br />
Unterschiedlichen Studien zufolge erkrankt jede fünfte bis zehnte Hündin im Laufe ihres Lebens an einer Gebärmutterentzündung, wie viele daran sterben, ist unbekannt.<br />
Bei unkastrierten Hündinnen ist es wichtig, auf frühe Alarmzeichen zu achten. Wenn die Hündin dauernd Durst hat, oder sie sich öfter leckt, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Ein spätes Alarmzeichen ist ein dicker werdender Bauch bei geringer Nahrungsaufnahme.</p>
<p>Über hormonell beeinflusste Erkrankungen beim Rüden redet kaum jemand, obwohl es solche durchaus gibt. Wenn Rüden aufgrund einer medizinischen Indikation kastriert werden, dann meist wegen chronischer Vorhautentzündung. Sie verschwindet nach einer Kastration. Dabei ist vorher zu bedenken, wie stark die Beschwerden sind und mit welchen Nebenwirkungen nach einer Kastration zu rechnen ist.</p>
<h2><strong>Alternativen zur Kastration beim Rüden</strong></h2>
<h3><strong>Sterilisation</strong></h3>
<p>Wenn es nur um Verhütung geht, kann auch eine Sterilisation helfen. Bei dieser Methode werden die Keimdrüsen – beim Rüden die Hoden – nicht entfernt, sondern es werden nur die Leiter durchtrennt oder abgebunden, womit die Fortpflanzungsfähigkeit der Tiere dauerhaft und verlässlich unterdrückt wird.<br />
Der Hormonhaushalt und die damit verbundenen Körperfunktionen und Verhaltensweisen werden kaum beeinträchtigt. Solange es nur um die Verhütung geht, und nichts sonst für eine Kastration spricht, ist eine Sterilisation sinnvoller, denn sie hat keine Nebenwirkungen, und das Operationsrisiko ist auch nicht höher als bei der Kastration.</p>
<h3><strong>Chemische Kastration</strong></h3>
<p>Seit einiger Zeit ist für Rüden ein Medikament zugelassen, das wie ein Kennzeichnungs-Transponder unter die Haut gespritzt wird. Der Verhütungschip enthält einen synthetisierten, mit einem körpereigenen identischen Stoff, der die Bildung von Testosteron und damit die Bildung von Samenzellen schrittweise reduziert, bis der Rüde nach circa sechs Wochen fortpflanzungsunfähig ist. Der Hersteller garantiert, dass die sterilisierende Wirkung mindestens sechs Monate lang anhält.<br />
Die chemische Kastration ist ein gutes Mittel, um herauszufinden, ob unerwünschte Verhaltensweisen mit dem Testosteronspiegel des Tieres zusammenhängen, also verschwänden, wenn der Rüde kastriert würde.<br />
„Wir kennen dieses Verfahren schon seit etlichen Jahren aus der Wildtiermedizin“, sagt Dr. Udo Gansloßer. „Dort wurde es auch längere Zeit angewendet, ohne dass Langzeitnebenwirkungen auftreten.&#8221;</p>
<h2><strong>Alternativen zur Kastration bei der Hündin</strong></h2>
<h3><strong>Sterilisation</strong></h3>
<p>Anders als beim Rüden ist sie eine weniger gute Alternative zur Kastration, da bei weiblichen Tieren die Operation (Durchtrennen der Eileiter) aufwendiger und mit größeren Risiken verbunden ist. Zudem kann hormonell beeinflussten Erkrankungen wie Gesäugetumoren mittels Sterilisation nicht vorbeugt werden. Deshalb plädieren viele Tierärzte für Kastration statt Sterilisation.<br />
Andere geben zu bedenken, dass es nicht die Aufgabe eines Mediziners sein kann, gesunde Organe zu entfernen, um Krankheiten vorzubeugen. Das Tierschutzgesetz verbietet die Amputation gesunder Organe zur Prophylaxe, außerdem gibt es schonendere Möglichkeiten, der Tumorbildung vorzubeugen.</p>
<h3><strong>Hormonspritze</strong></h3>
<p>Das gezielte Unterdrücken der Läufigkeit durch eine Hormonspritze ist keine Alternative zu Sterilisation oder Kastration. Neuere statistische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Hormonspritze der größte Risikofaktor für die Bildung von Mammatumoren ist.</p>
<h3><strong>Natürliche Verhütung</strong></h3>
<p>Im Gegensatz zu Rüden sind Hündinnen nur maximal zwei Mal im Jahr für wenige Tage fruchtbar, nämlich dann, wenn der Eisprung stattfindet. An diesen kritischen Tagen müssen sie von Rüden ferngehalten werden.<br />
Wer seine Hündin gut beobachtet, kann die kritischen Tage erkennen. Zum Eisprung hin nimmt die Blutung ab, das Blut wird heller, außerdem schwillt die Scheide ab. Je näher der Eisprung ist, desto schneller klappt die Hündin die Rute zur Seite, wenn sie am Rutenansatz gekrault wurde, wobei nicht jede Hündin so reagieren muss.</p>
<h2><strong>Zusammenfassung Pro und Kontra</strong></h2>
<h3><strong>Pro</strong></h3>
<p>Neben medizinischen Indikationen – unter anderem Mammatumore oder schwere chronische Vorhautentzündungen – gibt es auch Verhaltensauffälligkeiten, bei denen eine Kastration Abhilfe schafft.<br />
Zum Beispiel bei Hündinnen, die ausschließlich während der Scheinschwangerschaft extrem aggressiv sind, und bei aggressiven Rüden, wenn sich die Aggressionen ausschließlich gegen sexuelle Konkurrenten richten.<br />
Schließlich gibt es auch hypersexualisierte Tiere, die nach einer Kastration ein stressfreieres Leben führen können.<br />
Wer Hunde verschiedenen Geschlechts zusammen hält, kann statt einer Kastration auch die Sterilisation (des Rüden) wählen.</p>
<h3><strong>Kontra</strong></h3>
<p>Bestimmte Erkrankungsrisiken lassen sich durch Kastration verringern, doch dafür sind Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen, wie etwa vermehrter Hunger nach der Kastration, Skeletterkrankungen bei früh kastrierten Hunden oder Harninkontinenz, vor allem bei Hündinnen. Verschiedenen Studien zufolge tröpfeln zwischen 10 und 25 Prozent der kastrierten Hündinnen; einige große Rassen, wie beispielsweise Boxer sind besonders stark betroffen.</p>
<p>Wie eine Kastration das Verhalten beeinflusst, ist hingegen schwer vorhersehbar. Es ist wichtig, vorher zu klären, ob unerwünschtes Verhalten hormonell beeinflusst auftritt oder andere Ursachen hat.<br />
Bei einer Angstaggression zum Beispiel ist eine Kastration kontraproduktiv, weil sich die Aggressionen noch verstärken können. Als Ursache wird vermutet, dass kastrierte Hunde nicht mehr nach erwachsenem Hund riechen, von Artgenossen nicht mehr ernst genommen werden und deshalb mit angstbedingten Aggressionen reagieren. </p>
<p>Jagdverhalten, allgemeine Unruhe, Territorialaggressionen und Störungen in der Beziehung zwischen Hund und Halter unterliegen nicht dem Einfluss der Sexualhormone.</p>
<p>Selbst scheinbar eindeutig sexuell motivierte Verhaltensweisen müssen bei Rüden nach einer Kastration nicht verschwinden. Wenn sie aus Langeweile streunen oder gelernt haben, durch Rammeln Spannungen abzubauen oder Lust zu empfinden, hören sie damit nach einer Kastration nicht auf.</p>
<p><em>Quelle: WDR Servicezeit Tiere, Sendung Tiere suchen ein Zuhause vom 13.12.2009.</em><br />
<br/><br />
Hier finden Sie noch ein interessantes Interview mit Prof. Dr. Axel Wehrend von der Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie Justus-Liebig-Universität Gießen zum Thema <strong>Pro und Contra Kastration als Krebsprophylaxe bei Hündinnen</strong>:</p>
<p><a href="http://www.tiergesundheit-aktuell.de/videos/kleintiervideo-9.php"><strong>http://www.tiergesundheit-aktuell.de/videos/kleintiervideo-9.php</strong></a></p>
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		<item>
		<title>Zwingerhusten/Hundegrippe</title>
		<link>http://www.klaeffpunkt.de/2010/11/04/zwingerhustenhundegrippe/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 16:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt im Herbst ist wieder Erkältungszeit und das gilt auch für Hunde.
Viele Hunde erkranken in den typischen Erkältungszeiten an Zwingerhusten (infektiöse Tracheobronchitis), auch Hundegrippe genannt. Da Zwingerhusten sehr ansteckend ist, sollten Sie als Hundehalter wissen, ob Ihr Hund erkrankt ist und worauf Sie achten müssen.
Zwingerhusten hat seinen Namen daher, dass er vorwiegend dort verbreitet wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt im Herbst ist wieder Erkältungszeit und das gilt auch für Hunde.</p>
<p>Viele Hunde erkranken in den typischen Erkältungszeiten an <strong>Zwingerhusten</strong> (infektiöse Tracheobronchitis), auch <strong>Hundegrippe</strong> genannt. Da Zwingerhusten sehr ansteckend ist, sollten Sie als Hundehalter wissen, ob Ihr Hund erkrankt ist und worauf Sie achten müssen.</p>
<p>Zwingerhusten hat seinen Namen daher, dass er vorwiegend dort verbreitet wird, wo viele Hunde aufeinander treffen. Das war früher in Zwingern der Fall und heutzutage auf Hundewiesen und -plätzen, in Tierpensionen oder auf Ausstellungen.</p>
<p>Der Zwingerhusten ist eine Erkrankung der oberen Atemwege, insbesondere der Luftröhre (Trachea) und der Bronchien, die durch Tröpfcheninfektion verbreitet wird und Hunde aller Altersstufen betreffen kann.                                        <br />
Ausgelöst wird die Hundegrippe häufig durch einen Influenzavirus (canine Parainfluenzavrsus (CPIV)) oder durch ein Bakterium (Bordetella bronchiseptica).</p>
<p><strong>Symptome und Verlauf</strong><br />
Typisch ist ein trockener Husten, der anfallsweise auftritt und mit einem Würgereiz einher geht. Es klingt, als hätte der Hund etwas verschluckt. Manche erkrankten Hunde husten unter &#8220;Normalbelastung&#8221; gar nicht, sondern nur beim Laufen oder Spielen. Leichter Druck auf die Luftröhre (z.B. durch Ziehen an der Leine) löst den Husten jedoch stets aus.<br />
Allgemeinbefinden und Appetit des Hundes sind meist nicht gestört.<br />
Symptome wie Nasenausfluss oder Atembeschwerden können dazu kommen. In einigen Fällen treten Entzündungen am Kehlkopf, der Luftröhe oder der Bronchien auf.<br />
Falls es zu bakteriellen Sekundärinfektionen kommt, kann der Hund auch an Fieber oder gar an einer Lungenentzündung erkranken. Ein alarmierendes Zeichen dafür ist der Wechsel von trockenem zu produktivem Husten.<br />
Die Symptome treten im Normalfall 2-7 Tage nach der Ansteckung auf und klingen in 1-3 Wochen wieder ab.</p>
<p><strong>Ursache</strong><br />
Übertragen wird der Zwingerhusten durch Tröpfcheninfektion. Das kann durch gegenseitiges Beschnuppern, gemeinsames Spiel oder Trinken aus dem gleichen Wassernapf passieren.<br />
Die Erkrankung bricht nur aus, wenn das Abwehrsystem des Hundes geschwächt ist. Das passiert z.B. durch Stessfaktoren während der Wachstumsphase oder des Zahnwechsels (deshalb stecken sich oft Junghunde an), durch Parasitenbefall, zu hohe oder zu niedrige Temperaturen oder durch Umgebungsveränderungen.<br />
Wichtig zu wissen ist, dass sich Hunde zwar durch den menschlichen Grippevirus (A2) anstecken können, dass wir uns aber nicht beim Hund anstecken können.</p>
<p><strong>Behandlung</strong><br />
Der Husten selbst kann mit vom Tierarzt gegebenen Hustenmitteln behandelt werden. Anstrengungen sollten vermieden werden, man darf dem Hund etwas Ruhe gönnen.<br />
Bei einer akuten Erkrankung verabreicht der Tierarzt Antibiotika.<br />
Wie sinnvoll eine Impfung gegen Zwingerhusten ist, sollten Sie mit Ihrem Tierarzt besprechen. Es kann allerdings nur gegen die beiden Haupterreger (infektiöse Tracheobronchitis und canine Parainfluenzavirus) geimpft werden. Da jedoch noch weitere Ansteckungsmöglichkeiten bestehen, ist der Impfschutz relativ.</p>
<p>Wenn Sie bei Ihrem Hund einen Husten vermuten, sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen, damit er den Hund abhören kann. Wichtig ist, dass Sie Hundekontakte vermeiden und Hundehalter, mit denen Ihr Hund kürzlich Kontakt hatte, darauf hinweisen, dass Ihr Hund einen Husten hat und eventuell schon ansteckend war.</p>
<p>Quellen:<br />
<a href="http://www.zwingerhusten.de/zwingerhusten" target="_blank">www.zwingerhusten.de/zwingerhusten</a><br />
<a href="http://www.mein-guter-tierarzt.de/zwingerhusten-hunde-180889.html" target="_blank">www.mein-guter-tierarzt.de/zwingerhusten-hunde-180889.html</a></p>
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		<item>
		<title>Zecken und Lyme-Borreliose</title>
		<link>http://www.klaeffpunkt.de/2010/04/11/zecken-und-lyme-borrliose/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 16:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klaeffpunkt.de/?p=395</guid>
		<description><![CDATA[Sobald das Wetter wieder milder wird, d.h. bei Temperaturen ab ca. 7°C, beginnt die Zeckensaison. Und unsere Hunde kommen nach Spaziergängen im Grünen mit diesen Biestern im Fell nach Hause, von denen es heißt, dass sie gefährliche Krankheiten übertragen. Was sollte man dazu wissen? Sind Impfungen sinnvoll?
Bei uns in Mitteleuropa sind zwei von Zecken übertragene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sobald das Wetter wieder milder wird, d.h. bei Temperaturen ab ca. 7°C, beginnt die Zeckensaison. Und unsere Hunde kommen nach Spaziergängen im Grünen mit diesen Biestern im Fell nach Hause, von denen es heißt, dass sie gefährliche Krankheiten übertragen. Was sollte man dazu wissen? Sind Impfungen sinnvoll?</p>
<p>Bei uns in Mitteleuropa sind zwei von Zecken übertragene Erreger am meisten gefürchtet: Die durch Borrelien (Bakterien) hervorgerufene Lyme-Borreliose und die virusinduzierte FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), eine Form der Hirnhautentzündung.</p>
<p>Dr. Roland Friedrich, Professor i.R. für Virologie und molekulare Onkologie am Universitätsklinikum Gießen, hat einen sehr informativen Artikel über die Lyme-Borreliose geschrieben, in dem alte und neue Erkenntnisse, Vorbeugung und Behandlung zusammengefaßt werden. Nachfolgend einige Auszüge, den vollständigen Artikel können Sie <a href="http://www.glamis.de/borrel.html" target="_blank">hier</a> lesen.</p>
<p>In Deutschland sind etwa 20-30% aller Zecken der Art &#8220;Gemeiner Holzbock&#8221; Träger von Borrelien; es gibt starke regionale Schwankungen. Erst ca. 16-24 Stunden nach Beginn des Saugaktes der Zecke gelangen die Borrelien in den Wirt. Glücklicherweise erkrankt aber nur ein sehr kleiner Teil der Menschen und ein noch kleinerer Teil der Hunde, wenn sie infiziert wurden. Eine Antibiotika-Therapie führt in der Regel zum Verschwinden der Symptome.</p>
<p>Interessant für Hundehalter ist der <strong>Unterschied der Krankheitssymptome bei Mensch und Tier</strong>:</p>
<ul>
<li>Bei Tieren ist die Infektion häufig, die Erkrankung jedoch selten, da i.d.R. eine natürliche Resistenz vorliegt.</li>
<li>Ca. 90% aller Hunde, die in zeckenverseuchten Gebieten leben, tragen Borrelien-Antikörper, sind also &#8220;seropositiv&#8221;.</li>
<li>Weniger als 0,1% der infizierten Hunde erkranken.</li>
<li>Viele positive Diagnosen bei Hunden sind Fehldiagnosen.</li>
</ul>
<p><strong>Wie sinnvoll ist die vorbeugende Schutzimpfung gegen die Lyme-Borreliose, welche in Deutschland für Hunde erhältlich ist?</strong></p>
<ul>
<li>80-90% aller Infektionen beim Menschen werden in Europa durch Borrelia afzelii und Borrelia garinii verursacht.</li>
<li>Der Impfstoff ist gegen Borrelia burgdorferi, die einzige in den USA vorkommende Borrelienart, gerichtet. Diese Art spielt allerdings in Deutschland eine untergeordnete Rolle, fehlt in einigen Regionen sogar ganz.</li>
<li>An der Universität Leipzig konnte nachgewiesen werden, dass der Impfstoff keine Immunität gegen die bei uns häufigen Borrelienarten induziert. Bei der größten Zahl aller Infektionen ist sie somit wirkungslos.</li>
<li>Bei dem Impfstoff handelt es sich um eine sog. Ganz-Keim-Vakzine, welcher in der Human-Medizin eine schlechte Verträglichkeit nachgesagt wird.</li>
<li>Hunde, die häufig Zeckenkontakt haben, sind meist mit Borrelien infiziert und sozusagen natürlich geimpft worden. Sie haben bereits Antikörper gebildet.</li>
<li>Die meisten serologischen Tests auf Borrelien (Tests auf Antikörper im Blut) sind schlecht und bringen einen hohen Anteil falscher Ergebnisse &#8211; falsch positiv wie auch falsch negativ. Daher ist die Borreliose bei Hunden kaum mit Sicherheit zu diagnostizieren. Oft sind die beobachteten Symptome auf andere Erkankungen zurück zu führen.</li>
</ul>
<p><strong>Falls Sie sich doch für eine Impfung entscheiden sollten, beachten Sie bitte folgendes:</strong></p>
<ul>
<li>Um impfstoff-bedingten Erkrankungen vorzubeugen, wird empfohlen, keinesfalls in der Zeckensaison zu impfen!</li>
<li>Es muss sicher gestellt sein, dass der zu impfende Hund gesund und borrelienfrei ist. Darum ist ein sorgfältiger Nachweis (Blutuntersuchung), dass keine Borrelien-Antikörper vorhanden sind, wichtig!</li>
</ul>
<p>Den vollständigen Artikel können Sie <a href="http://www.glamis.de/borrel.html" target="_blank">hier</a> lesen.</p>
<p><strong>Absuchen der Hunde nach jedem Spaziergang und Vorbeugung mit Zeckenmitteln ist das Beste, was man gegen die Hunde-Borreliose kann.</strong></p>
<p>Wobei man meiner Meinung nach auch bei den chemischen Zeckenmitteln (Halsbänder, Spot-on-Präparate) vorsichtig sein sollte, da sie bei einigen Hunde zu starken Nebenwirkungen führen können.</p>
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